Einkorn und Emmer  Bestellungen im Shop, telefonisch oder schriftlich möglich

EINKORN und ZWEIKORN (Emmer) sind unsere ältesten heimischen Getreidearten. Ihr Anbau läßt sich bis um 3.000 v.Chr. zurückverfolgen. Die Pflanzen selbst stammen aus dem vorderen Orient und werden dort seit mindestens 10.000 Jahren kultiviert.
Diese Urformen des Weizens wurden bei uns noch bis in die Mitte dieses Jahrhunderts hinein vereinzelt angebaut, bevor sie völlig in Vergessenheit gerieten. Ganz aktuell wurden sie vor wenigen Jahren von einigen engagierten Biobauern für die deutsche Landwirtschaft wiederentdeckt. Diese erkannten ihren Wert als alte, anspruchslose Kulturpflanzen
gerade auch für nährstoffarme Grenzstandorte, wo mit Weizen kein nennenswerter Ertrag mehr zu erzielen ist.
Einkorn und Emmer sind besonders für die ökologische Landwirtschaft und extensiv genutzte Flächen geeignet, da sie sich mit Gründüngung begnügen. Als Bereicherung für die Landwirtschaft sind sie dank ihrer Nährstoffaktivierung auch für die Zwischenbewirtschaftung als Wechselweizen einsetzbar.
Ernährungsphysiologisch bieten Einkorn und Emmer ihren Verwandten (Weizen, Dinkel und Kamut) gegenüber mehrere nennenswerte Vorteile:
- weniger Kohlehydrate
- mehr hochwertige Proteine in Form von seltenen Aminosäureverbindungen
- einen höheren Gehalt an ungesättigten Fettsäuren
- eine Vielfalt an Mineralien.
In der Praxis erweisen sich diese alten Getreide damit als
- äußerst gehaltvoll und nahrhaft
- und zugleich auch sehr bekömmlich und leicht verdaulich
- womit sie nicht nur für Weizenallergiker interessant werden, sondern überhaupt ideal für eine hochwertige und bewußte Ernährung sind.


EINKORN hat einen ausgezeichneten, vollen, süßlich-nußartigen Geschmack. Es ergibt sehr feines, gelbes Mehl mit geringem Kleieanteil und hohem Kleberproteingehalt. Damit ist es besonders geeignet für Feingebäck. Seit jeher wurde es auch in Form von Gries für schmackhafte Milchbreis verwendet.
Hervorzuheben sind ferner seine heilsamen Eigenschaften bei Verdauungsstörungen, weshalb es als Schonkost zu empfehlen ist. Es verleiht dem Körper auch allgemeinen Schutz und Stärke.

 


EMMER ist mit dem Hartweizen verwandt und ergibt kräftiges Mehl. Er eignet sich aufgrund seiner höheren Kornhärte und Glasigkeit besonders für die Verwendung als Graupen und Gries, sowie zur Herstellung von Nudeln und anderen Teigwaren, aber auch für Griesbrei.
Beide Getreidearten sind auch als Einlage in Suppen und Eintöpfen vorzüglich bzw. können, über 24 Stunden eingeweicht und angekeimt, als wertvolle Rohkostzutat in Salaten beigemengt werden. Das Korn hat in diesem Stadium den höchsten Gehalt an Nährstoffen überhaupt aktiviert.
Der Ertrag fällt besonders bei Einkorn noch weit geringer aus als bei Dinkel - sein Name spricht bereits für sich: Es sitzen sich jeweils nur einzelne Körner an der Ähre paarweise gegenüber. Der Anbau dieser grazilen Pflanze erfordert vom Landwirt eine gute Portion Idealismus. Emmer benötigt eine lange Reifezeit und bevorzugt südliche Standorte. Nicht zuletzt aus diesen Gründen werden sie zur Zeit (noch) als echte Raritäten gehandelt.
Unser Getreide stammt ausschließlich aus kontrolliert biologischem Anbau und wurde bis heute züchterisch nicht manipuliert. In diesem Sinne stellen diese Spezialitäten im Rahmen des neuerwachten Interesses an unverfälschten und urwüchsigen Nahrungsmitteln ideale Bausteine für die anspruchsvolle Vollwerternährung dar.

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Einkorn und Emmer  Bestellungen im Shop, telefonisch oder schriftlich möglich

EINKORN und ZWEIKORN (Emmer) sind unsere ältesten heimischen Getreidearten. Ihr Anbau läßt sich bis um 3.000 v.Chr. zurückverfolgen. Die Pflanzen selbst stammen aus dem vorderen Orient und werden dort seit mindestens 10.000 Jahren kultiviert.
Diese Urformen des Weizens wurden bei uns noch bis in die Mitte dieses Jahrhunderts hinein vereinzelt angebaut, bevor sie völlig in Vergessenheit gerieten. Ganz aktuell wurden sie vor wenigen Jahren von einigen engagierten Biobauern für die deutsche Landwirtschaft wiederentdeckt. Diese erkannten ihren Wert als alte, anspruchslose Kulturpflanzen
gerade auch für nährstoffarme Grenzstandorte, wo mit Weizen kein nennenswerter Ertrag mehr zu erzielen ist.
Einkorn und Emmer sind besonders für die ökologische Landwirtschaft und extensiv genutzte Flächen geeignet, da sie sich mit Gründüngung begnügen. Als Bereicherung für die Landwirtschaft sind sie dank ihrer Nährstoffaktivierung auch für die Zwischenbewirtschaftung als Wechselweizen einsetzbar.
Ernährungsphysiologisch bieten Einkorn und Emmer ihren Verwandten (Weizen, Dinkel und Kamut) gegenüber mehrere nennenswerte Vorteile:
- weniger Kohlehydrate
- mehr hochwertige Proteine in Form von seltenen Aminosäureverbindungen
- einen höheren Gehalt an ungesättigten Fettsäuren
- eine Vielfalt an Mineralien.
In der Praxis erweisen sich diese alten Getreide damit als
- äußerst gehaltvoll und nahrhaft
- und zugleich auch sehr bekömmlich und leicht verdaulich
- womit sie nicht nur für Weizenallergiker interessant werden, sondern überhaupt ideal für eine hochwertige und bewußte Ernährung sind.


EINKORN hat einen ausgezeichneten, vollen, süßlich-nußartigen Geschmack. Es ergibt sehr feines, gelbes Mehl mit geringem Kleieanteil und hohem Kleberproteingehalt. Damit ist es besonders geeignet für Feingebäck. Seit jeher wurde es auch in Form von Gries für schmackhafte Milchbreis verwendet.
Hervorzuheben sind ferner seine heilsamen Eigenschaften bei Verdauungsstörungen, weshalb es als Schonkost zu empfehlen ist. Es verleiht dem Körper auch allgemeinen Schutz und Stärke.

 


EMMER ist mit dem Hartweizen verwandt und ergibt kräftiges Mehl. Er eignet sich aufgrund seiner höheren Kornhärte und Glasigkeit besonders für die Verwendung als Graupen und Gries, sowie zur Herstellung von Nudeln und anderen Teigwaren, aber auch für Griesbrei.
Beide Getreidearten sind auch als Einlage in Suppen und Eintöpfen vorzüglich bzw. können, über 24 Stunden eingeweicht und angekeimt, als wertvolle Rohkostzutat in Salaten beigemengt werden. Das Korn hat in diesem Stadium den höchsten Gehalt an Nährstoffen überhaupt aktiviert.
Der Ertrag fällt besonders bei Einkorn noch weit geringer aus als bei Dinkel - sein Name spricht bereits für sich: Es sitzen sich jeweils nur einzelne Körner an der Ähre paarweise gegenüber. Der Anbau dieser grazilen Pflanze erfordert vom Landwirt eine gute Portion Idealismus. Emmer benötigt eine lange Reifezeit und bevorzugt südliche Standorte. Nicht zuletzt aus diesen Gründen werden sie zur Zeit (noch) als echte Raritäten gehandelt.
Unser Getreide stammt ausschließlich aus kontrolliert biologischem Anbau und wurde bis heute züchterisch nicht manipuliert. In diesem Sinne stellen diese Spezialitäten im Rahmen des neuerwachten Interesses an unverfälschten und urwüchsigen Nahrungsmitteln ideale Bausteine für die anspruchsvolle Vollwerternährung dar.

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